Die Ronch®AP Spange gegen obstruktive Schlafapnoe ist eine Weiterentwicklung der Schnarchspange und wird bei mittlerer bis schwerer Schlafapnoe eingesetzt. 
Die Spange, welche oftmals mit einer Unterkieferprotrusionsschiene verwechselt wird, kann mit einer einfachen Handbewegung in den Mund eingesetzt werden, wobei das Handling Übung erfordert. Die Spange ist dann so im Rachenbereich platziert, dass die Omega Form das Gaumensegel stützt, die hintere Abstützung den Rachenbereich stabilisiert und der untere Bogen den Zungengrund vor einem Kollaps hindert. Da Ronch®AP ausschliesslich Weichgewebe stützt, ist die Anpassung unabhängig vom Zahnstatus und kann auch mit einer Prothese problemlos angepasst werden.

Viele HNO Ärzte haben das Potential der Ronch®AP Spange bereits entdeckt und empfehlen die Spange auch bei schwerer obstruktiver Schlafapnoe. Die Voraussetzung eine Ronch®AP Spange zu erhalten, ist eine Diagnose/Befund von OSA (Obstruktive Schlafapnoe). 
Sobald die Spange angepasst ist und ein Facharzt den Therapieerfolg bestätigt, bietet diese Spange eine hochwirksame Alternative zu den konventionellen Methoden. Ronch®AP braucht keinen Strom und kann problemlos in einem Necessaire überall hin mitgenommen werden und bietet daher eine große Unabhängigkeit.

Wie erfolgt die Anpassung der Ronch®AP- Spange?

Die Ronch®AP Anpassung erfolgt in drei Schritten.

  1. Übungsspange und Angewöhnung:Zuerst wird eine normale Schnarchspange (Schlafspange) in einer Einzelsitzung angepasst. Diese ist noch nicht ausreichend zur Beseitigung der obstruktiven Schlafapnoe und wird auch nur zur Angewöhnung getragen. Auch wenn das Schnarchen verschwindet, sind die Atemaussetzer meistens noch vorhanden.Bei diesem ersten Schritt wird die Anatomie des Rachenraums angeschaut und es erfolgt eine individuelle Anfertigung der Übungsspange. Diese wird durch speziell geschultes Personal (in der Regel Zahntechniker) angepasst. 
Ein meist vorhandener Brechreiz beim ersten Einsetzen ist normalerweise schnell überwunden. Einmal eingesetzt ist dieser Brechreiz nicht vorhanden und das Schlafen mit der Spange meist absolut problemlos.Nach dieser Erstanpassung der Übungsspange erfolgt die Gewöhnung an den Fremdkörper. Die Angewöhnung im Schlaf dauert zwischen 3-7 Tage, wobei man nach dieser Zeit nicht mehr auf die Spange verzichten will. Sollten in dieser Zeit noch Probleme auftreten, kann jederzeit kostenlos nachjustiert werden, um einen optimalen Tragekomfort zu erzielen.
 Nach 2-4 Wochen Angewöhnungszeit mit der Übungsspange, erfolgt die Anpassung der Testspange.
  2. Testspange:Der Körper hat sich nun gänzlich an den Fremdkörper gewöhnt und man kann und will nicht mehr ohne die Spange schlafen. Nun wird in einer weiteren Einzelsitzung die Testspange angepasst. 
Nach der individuellen Anpassung der Testspange und einer kurzen Angewöhnungszeit von ein paar Tagen (vielleicht muss noch nachjustiert werden), muss die Wirkung von einem Facharzt überprüft werden. Sobald die Spange angenehm sitzt und der Therapieerfolg ärztlich bestätigt wird geht es weiter mit der definitiven Spange.
  3. Definitive Spange:Die definitive Spange wird nur dann angepasst, wenn ein positiver Befund mit der Testspange vorliegt. 
Für diesen letzten Schritt muss man nicht mehr zwingend eine Anpassung vornehmen. Die Testspange wird durch die definitive Spange ersetzt und wird so zum „Muster“ für künftige Nachbestellungen von Ersatzspangen welche per Post bestellt werden können.

Was macht Ronch®AP so besonders?

Im Allgemeinen ist die Anpassung einer Ronch®AP Spange nicht aufwendiger als alle anderen Methoden. Die Ronch®AP Spange gibt es in zwei Ausführungen (Normal und Diskret). Abgesehen von dem Brechreiz, der gänzlich verschwindet, ist die Ronch®AP eine ideale Therapieform bei obstruktiver Schlafapnoe. Die Spange ist patentiert und wird von der Firma Roncholine AG an verschiedenen Standorten in der Schweiz und Deutschland angepasst. Weitere Standorte in Europa sind im Aufbau.

Mehr Informationen zu der Ronch®AP Spange gegen Schlafapnoe finden Sie unter folgendem Link.
www.roncholine.com
Quelle: Roncholine AG