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Schlaflabore und Ärzte PDF Drucken E-Mail

Schlafmedizin - Ärzte und Forscher gegen Schlafapnoe und Schnarchen.

Die Schlafmedizin macht genau so, wie jede andere medizinische Richtung fast täglich große Fortschritte, um Patienten mit Schlafapnoe und Schnarchen zu helfen.

Die Schlafmedizin behandelt alle Arten von Schlafstörungen.Casting

Dazu gehören unter anderem nächtliches Schnarchen oder auch Schlafapnoe. Man ist nie ausgeschlafen, morgens fühlt man sich mehr müde, als am Abend zuvor. Auch Schnarcher können sich nie richtig ausschlafen. Dabei ist der Schnarcher am ärmsten dran. Sein Schnarchen kann sich zu einer Schlafapnoe entwickeln. Diese Krankheit kann mitunter auch lebensbedrohlich werden. Die Schlafmedizin kommt bereits in der Anfangsphase ins Spiel. Die Ärzte müssen nun herausfinden, warum man schnarcht, oder warum man keinen Schlaf findet. Dies geschieht in den so genannten Schlaflabors.

Über die Schlafmedizin und die Therapiemöglichkeiten bei Schlafproblemen findet man viele Informationen im Internet, in den Fachzeitschriften, aber auch der Hausarzt, sowie der Schlafmediziner geben gerne Auskunft über die Vielzahl der Möglichkeiten. Je eher man mit den Schlafproblemen zum Arzt geht, umso schneller kann einem geholfen werden. Die Schlafmedizin forscht genau so, wie die Onkologie, Kardiologie, sowie alle anderen medizinischen Zweige. Denn nur mit Forschung kann man neue Wege finden.


Noch einige Erklärungen zu Schlafapnoe

Was ist Schlafapnoe?

Von einem Schlafapnoe-Syndrom spricht man, wenn die Atmung der betroffenen Person während des Schlafs mindestens zehn mal pro Schlafstunde für mindestens jeweils zehn Sekunden aussetzt. Diese Atemstörung wird normalerweise von lautem Schnarchen begleitet. Besonders betroffen sind von der Krankheit Männer über 40 Jahre, die zudem stark übergewichtig sind. Der durch die Atempausen verursachte Sauerstoffmangel verursacht ernst zu nehmende Beeinträchtigungen des Organismus und kann zu lebensverkürzenden Folgeschäden an Herz und anderen Organen führen.

Das Schlafapnoe-Syndrom wird in zwei unterschiedliche Formen unterteilt, die jedoch auch als Kombination auftreten können. Die weitaus häufigere Form ist das so genannte obstruktive Schlafapnoe-Syndrom. Dabei erschlafft die Schlundmuskulatur im Schlaf und bedingt somit einen Verschluss der Atemwege. Dieser Vorgang zieht einen Sauerstoffmangel einerseits und einen Kohlendioxidanstieg andererseits nach sich, was das Gehirn veranlasst, die Atemfrequenz zu erhöhen. Der Patient beginnt zu hyperventilieren, das heißt sehr schnell zu atmen und steigert dadurch seine Herzfrequenz.

Sehr selten ist die zentrale Schlafapnoe, auch Undine-Syndrom genannt. Dabei bleibt die Aktivierung der gesamten atmungsrelevanten Muskulatur aus, was ebenfalls zu Atemstillständen führt. Der Grund für diesen Ausfall ist bisher unbekannt.
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Symptome

Das Schlafverhalten von Schlafapnoe Patienten ist meistens gestört, was zu einem chronischen Schlafdefizit und Tagesmüdigkeit führt. Es kann sogar zu kurzen Einschlafepisoden am Tage kommen. Dies und die ebenfalls typischen Konzentrationsstörungen erhöhen die Unfallneigung (zum Beispiel von Verkehrsunfällen). Darüber hinaus leiden betroffene Personen häufig an morgendlichen Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen, Depressionen, verminderter Leistungsfähigkeit und sexueller Dysfunktion (Potenzstörungen). Sie schnarchen und es kommt im Laufe der Nacht immer wieder zu Atempausen und Hyperventilationsphasen.

Verminderter Sauerstoff- und erhöhter Kohlendioxidgehalt im Blut können für den behandelnden Arzt ebenfalls ein Hinweis auf das Schlafapnoe-Syndrom sein. Dieses veränderte Verhältnis ist durch den nächtlichen Sauerstoffmangel bedingt.
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Ursachen

Die Ursachen für das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom können unterschiedlicher Art sein. Begünstigend für die Entwicklung der Schlafapnoe wirken sich beispielsweise starkes Übergewicht, Nasenpolypen, vergrößerte Rachenmandeln und Rückenlage im Schlaf aus. Doch muss es bei Vorliegen dieser Gegebenheiten nicht zwangsläufig zum Schlafapnoe-Syndrom kommen, genau wie es auch möglich ist, dass eine Person erkrankt, die von keiner dieser Voraussetzungen betroffen ist. Sie erhöhen lediglich die Wahrscheinlichkeit zu erkranken. Wurde bei einem Patienten das Schlafapnoe-Syndrom diagnostiziert und leidet er gleichzeitig an Fettleibigkeit und einem so genannten Cor pulmonale (eine nicht mehr reparable Schädigung der rechten Herzkammer), spricht man vom Pickwick-Syndrom.

Die Ursache des Undine-Syndroms (zentrale Schlafapnoe), bei dem die Atemmuskulatur zeitweise funktionsuntüchtig ist, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden.
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Wann ist ein Arzt aufzusuchen ?

Die kurzfristigen Folgen des Schlafapnoe-Syndroms wie Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwäche sind bestenfalls lediglich unangenehm. Dennoch sollten sie sehr ernst genommen werden, da bei unzureichender Behandlung Folgeschäden auftreten können, die die Lebensqualität der betroffenen Person stark einschränken und möglicherweise sogar zu einer Verkürzung der Lebenserwartung führen. Beobachtet man an sich selbst die beschriebenen Symptome, oder wird einem von Angehörigen gesagt, dass ihnen lautes Schnarchen und Atempausen während des Schlafs aufgefallen seien, sollte man daher einen Arzt aufsuchen, um die nötige Behandlung so früh wie möglich einleiten zu können.
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Diagnose

Um das Schlafapnoe-Syndrom zu diagnostizieren, wird der Arzt damit beginnen, eine Anamnese durchzuführen. Damit ist gemeint, dass der Patient seine Symptome schildert und Fragen zu seiner Krankengeschichte sowie zu der enger Angehöriger beantwortet. Hinzu kommt eine Untersuchung im Schlaflabor. Die betroffene Person verbringt eine Nacht im Schlaflabor, wobei Atemfrequenz, Sauerstoffgehalt des Blutes, Atemgeräusche, EKG und eine Hirnstromkurve (EEG) aufgezeichnet werden. Die registrierten Atempausen pro Schlafstunde ergeben den so genannten Schlafapnoe-Index. Bei mehr als 20 Atempausen von mindestens zehn Sekunden Länge pro Schlafstunde sinkt die Lebenserwartung unbehandelter Patienten ab dem 50. Lebensjahr auf die Hälfte. Der behandelnde Arzt kann außerdem eine Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Untersuchung durchführen lassen. Bei Verdacht auf ein bereits entwickeltes Cor pulmonale oder einer Rechtsherzschwäche geben EKG, Echokardiographie und Herzultraschall Aufschluss.
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Behandlung

Da das Schlafapnoe-Syndrom häufig in Zusammenhang mit starkem Übergewicht steht, ist eine Gewichtsreduktion unbedingt erforderlich. Außerdem gibt es spezielle Atemmasken, die nachts getragen werden. Über ein Beatmungsgerät sorgen sie dafür, dass die Atemwege nicht kollabieren und verhelfen dem Patienten dadurch zu einem normalen Schlafrhythmus. Das Allgemeinbefinden und die Konzentrationsfähigkeit können so deutlich verbessert werden.

Abgesehen von diesen so genannten konventionellen Methoden, gibt es auch chirurgische Maßnahmen. Sie dienen dazu, Hindernisse, die die Atmung blockieren, zu beseitigen, zum Beispiel durch die Entfernung von vergrößerten Rachenmandeln oder Nasenpolypen. Schlafapnoe-Patienten sollten konsequent auf Alkohol und Nikotin sowie auf Schlaf- und Beruhigungsmittel verzichten.
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Komplikationen

Bleibt das Schlafapnoe-Syndrom unbehandelt, können irreversible Folgeschäden auftreten. Dazu gehören das so genannte Cor pulmonale (eine nicht mehr reparable Schädigung der rechten Herzkammer), eine Vergrößerung der Leber und Beinödeme (Wasseransammlung in den Beinen). Weitere Folgeerscheinungen des Schlafapnoe-Syndroms können Herzrhythmusstörungen oder Schlaganfälle sein.
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Prävention

Eine gezielte Prävention ist schwierig, da die genaue Ursache des Schlafapnoe-Syndroms nicht bekannt ist und im jeweiligen Einzelfall entschieden werden muss. Ein entscheidender Faktor scheint aber das Körpergewicht zu sein. Starkes Übergewicht wirkt in jedem Fall begünstigend für die Entwicklung des Syndroms und sollte daher vermieden werden. Ebenfalls zu vermeiden sind Tajoskonsum sowie regelmäßiger Alkoholkonsum. Eine allgemein gesunde Lebensweise ist die beste Vorbeugung – nicht nur was das Schlafapnoe-Syndrom betrifft.
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Was kann ich selbst tun ?

Es gibt keinen speziellen Rat, den man geben könnte, um der Entstehung des Schlafapnoe-Syndroms vorzubeugen. Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Verzicht auf Nikotin sowie maßvoller Alkoholkonsum scheinen die beste Prophylaxe zu sein. Besteht die Erkrankung bereits, ist die Abstellung der Ursachen (abhängig von der jeweiligen Diagnose zum Beispiel Fettleibigkeit, Nasenpolypen, etc.) oberstes Ziel. Ferner sollte die vom Arzt angeordnete Therapie konsequent eingehalten werden, um weitere, möglicherweise irreversible Schäden zu vermeiden.
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Quelle: Medica Guide leider steht im Impressum kein Verantwortlicher

 

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