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Krankheit, Beschwerden, Ursachen

Nächtliche Geräusche sind in Schlafzimmern weit verbreitet:
Zumindest ein Drittel der Frauen und etwa die Hälfte der Männer schnarchen. Das kann zwar für den Partner unangenehm sein, gesundheitlich bedenklich ist das schlaffe Gaumensegel, das die typsichen Schnarchgeräusche erzeugt, in aller Regel nicht.

Es sei denn, es kommt beim Schnarchen zu gefährlichen Atempausen, der so genannten Schlafapnoe Dabei setzt während des Schlafes – meist völlig unbemerkt – kurzfristig die Atmung aus.. In schweren Fällen kann das alle paar Minuten der Fall sein, mit schwer wiegenden Konsequenzen. Denn durch den derart gestörten Schlaf kommt es häufig zu Tagesmüdigkeit, gestörter Konzentration und damit einer erhöhten Gefahr von Unfällen. Die permanente Unterversorgung mit Sauerstoff kann außerdem gefährliche Folgen für verschiedene Organe haben und zum Beispiel zu Bluthochdruck oder einem Schlaganfall führen.

Wann zur Neurologin/zum Neurologen?
Auch eine Schlafapnoe kann Tagesmüdigkeit verursachen, obwohl davon Betroffene selbst den Eindruck haben, ausreichend zu schlafen: Dabei setzt während des Schlafes – meist völlig unbemerkt – kurzfristig die Atmung aus. Diese permanente Unterversorgung mit Sauerstoff kann gefährliche Folgen haben, zum Beispiel Bluthochdruck oder einen Schlaganfall.

Schlafapnoe ist unter anderem problematisch, weil Müdigkeit und die Konzentrationsprobleme Betroffene schwächen. Außerdem sind auch ihr Gehirn und andere Organe in Gefahr. Deshalb sollten Sie unbedingt Ihren Neurologen/Ihre Neurologin aufsuchen, wenn:
Sie tagsüber häufig müde und unkonzentriert sind
Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin bei Ihnen längere Atempausen auffallen.

Nach einer eingehenden Untersuchung kann die Spezialistin / der Spezialist für solche Probleme Sie entsprechend beraten und behandeln oder im Bedarfsfall auch an ein Schlaflabor überweisen, wo Ihre Beschwerden durch EEG-Messungen und Beobachtung noch genauer untersucht werden.

Vielleicht sind Sie unsicher, ob Sie mit solchen Symptomen zu einer Neurologin/einem Neurologen gehen sollen. Dann beraten Sie doch mit Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt, was am Besten zu tun ist.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Bei der Schlafapnoe ist die CPAP-Behandlung (continous positive airway pressure) heute Standard: Dabei werden Patienten über eine Nasenmaske mit Raumluft beatmet. Dadurch werden die Atemwege offen gehalten, und Schlaf und Atmung können sich wieder normalisieren.
Da sehr viele Schlafapnoe-Patienten an Übergewicht leiden, ist auch eine Gewichtsabnahme sehr ratsam und unterstützt die Therapie erfolgreich.

Vorsicht: Was passiert, wenn Schlafapnoe  unbehandelt bleiben?

Schlafapnoe ist in vielerlei Hinsicht gefährlich: Sie beeinträchtigt Ihre Lebensqualität und führt durch die Tagesmüdigkeit zu erhöhtem Unfallrisiko. Schlafapnoe ist unter anderem problematisch, weil Müdigkeit und die Konzentrationsprobleme Betroffene schwächen.

Außerdem sind auch ihr Gehirn und andere Organe in Gefahr.
Sie riskieren also möglicher Weise viel, wenn der Besuch beim der Neurologin / beim Neurologen hinausgeschoben wird oder überhaupt unterbleibt.
Quelle: Österreichische Gesellschaft für Neurologie

 

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