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Wenn Schnarchen zur Gefahr wird |
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Zurück nach: Alles über Schlafapnoe
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Viele halten es zunächst für harmloses Schnarchen: Von einer Schlafapnoe sind in Deutschland zwei bis vier Prozent und damit ähnlich viele Menschen betroffen wie etwa von Diabetes oder Asthma. Die Krankheit, bei der es während des Schlafens immer wieder zu Atemstillständen kommt, wird oft ebenso dramatisch unterschätzt wie ihre Folgen. Während etwa Diabetes fast immer diagnostiziert behandelt wird, befinden sich wegen einer so genannten "obstruktiven Schlafapnoe" nur maximal fünf Prozent der Betroffenen in ärztlicher Obhut. Eine neue Website - http://www.atmungundschlaf.de/ - erläutert die Symptome der Krankheit, informiert über Risikofaktoren und zeigt, welche Therapiemöglichkeiten es heute gibt.
Unbemerkte Gefahr
Mehrere hundert Mal pro Nacht kann die Atmung von Schlafapnoikern aussetzen, die Aussetzer können bis zu zwei Minuten anhalten. In der Folge sinkt der Sauerstoffgehalt des Blutes, die Herzfrequenz steigt und der Schlaf wird kurzzeitig unterbrochen. Dieses kurze Erwachen registriert der Schlafende aber häufig gar nicht bewusst; er fühlt sich nur tagsüber müde und abgeschlagen. Tatsächlich aber gehen die Folgen dieser Atemunterbrechungen viel weiter: Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck können ebenso von der Schlafapnoe herrühren wie ein plötzlicher Herztod oder ein Schlaganfall. Selbst wenn die Folgen nicht so dramatisch ausfallen, kann starkes Schnarchen eine Belastung für Beziehungen werden, wenn dem Partner nichts anderes übrig bleibt, als ebenfalls unter Schlafmangel zu leiden - oder aber das Bett zu räumen.
Hilfe für die Betroffenen
Wer sich näher über die Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen und respiratorischer Atemwegserkrankungen informieren möchte, kann sich an den Treffpunkt ResMed wenden. Dieser ist in 14 Städten deutschlandweit vertretenen (Adressen unter http://www.resmed.de/). Das Fachpersonal berät Patienten u.a. bei der Anwendung von Geräten und Masken für die Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen. Gesunder und erholsamer Schlaf ist dann wieder möglich. Quelle: ahano
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