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Im Internet gefunden:
  • Hallo,
    bei mir wurde eine Schlafapnoe festgestellt, nun hätte ich gerne mal gelesen ob hier jemand auch betroffen ist und wie er das händelt mit Atemmaske auf Mehrtagestouren.
    freundlicher Gruß
    Axel
  • Hallo Axel,
    immer mitnehmen! Dank des Gerätes habe ich meine tägliche Schlafzeit von etwa 11 Stunden (8 in der Nacht plus 3 am Nachmittag) auf etwa 6 Stunden reduziert. Das heißt, ich habe jeden Tag 5 Stunden mehr zur Verfügung! Das ganze hat mehrere Monate gedauert, weil sich der Schlafrhythmus erst wieder normalisieren musste. Andere verspüren die Folgen schon nach der ersten Nacht mit Maske.
    Ganz abgesehen, dass der Apparat durch die Aussetzer verursachte Langzeitfolgen wie Bluthochdruck und Herzprobleme ausschaltet.
    Gruß
    Andreas
  • Hallo,
    ich bin zwar nicht betroffen, aber wollte trotzdem was zum besten geben. Es gibt auch teilweise für leichte Formen Alternativen zur Atemmaske (Protrusionsschienen etc.) Vielleicht kommt für dich so etwas in Betracht. Möglicherweise auch nur als Alternative für die Reise.
    Grüße Frank
  • Hallo Axelsche
    Ich bin auch Schnorchler. Ich lass den Kompressor einfach zuhause auf meinen Radtouren. Schadet nicht mal 2 Wochen ohne.
    Anmerkung: Das glauben wir nicht.
    Bei mir waren es 288 Aussetzer auf 5 Stunden Schlaf, bis zu 1 Minute.
    Ich hätte Tiefsee, oder Perlen Taucher werden sollen
    Gruß aus Bayern
  • Also, ich gehörte auch zu den Kandidaten mit den Schlafproblemen. Die Apnoe hatte man vor 2 Jahren festgestellt, diesbezüglich durfte ich bereits mehrfach in Schlaflaboren nächtigen. Letztendlich kam ich dann doch um die Maske herum:
    Ich trug zum schlafen ein Radtrikot! In die Rückentasche legte ich mir 2 Tennisbälle mit dem Erfolg, dass ich nicht mehr auf dem Rücken liegend einschlief und somit auch nicht mehr schnarchte. Dies habe ich eine Weile exerziert, ich schlafe mittlerweile fast ausschließlich seitlich liegend. Das Schlaflabor attestierte mir beim letzten Aufenthalt eine deutlich verbesserte Nachtatmung.
    Jimmy
  • Hallo Jimmy,
    das ist natürlich toll, wenn es so einfach geht! Bei mir sind es ohne Apparat leider pro Stunde 50 Aussetzer von jeweils ca. 30 Sekunden. Da genügt eine andere Position nicht.
    Gruß
    Andreas
  • Hallo Axel,
    ich bin zum Glück nicht selbst betroffen, habe aber im engeren Verwandtenkreis einen Fall von Schlafapnoe. Wichtig ist, die Ursache zu kennen. Ob es eine Behinderung der Atemwege ist, woher auch immer, oder ein Ausfall des Atemimpulses. Fast alle hier gegebenen Tips scheinen mir bei einer Atemwegsbehinderung zu wirken, bei Ausfall des Atemimpulses aber eher weniger. Meine Meinung ist daher: Unterhalte Dich mit Deinem Arzt darüber. Gegen die Behinderung des Atemweges helfen die verschiedensten Mittel, von den bereits erwähnten (Tisch-) Tennisbällen über Schnarch-Schnuller und andere Muskeltrainings oder gar Operationen bis hin zu den ebenfalls erwähnten Geräten, je nach Patient. Bei den zentralen Apnoeen sieht es etwas schlechter aus. Da könnte die Frage zum Thema Radreisen oder nicht auch lauten: "Stirbst Du lieber im Bett oder in den Stiefeln?"

    Reizklima hilft gegen vieles. Leider nicht gegen alles. Wie wäre es mit einer - mit Deinem Arzt abgesprochenen - Radtour mit Zelten an der Nordsee entlang?

    Grüße und Besserungswünsche
    hans-albert
  • Hallo
    Bei mir wurde die Schlafapnoe letztes Jahr festgestellt.
    Es ging soweit, das ich bei längeren Atemaussetzter Alpträume
    vom Ertrinken hatte. Meine Psyche hat darunter ganz schön gelitten.
    Das führte Zeitweise dazu, dass ich nicht mehr schwimmen ging.
    Selbst in der Badewanne vergisst du das nicht.
    Zwei, oder Dreitagestouren mache ich ohne Gerät.
    Zu einer längeren Reise habe ich für mich noch nicht die Lösung gefunden.
    Kabel und Gerät mitzuschleppen kann es jedenfalls nicht sein.
    Gruß Helmut
  • Gibt eine Broschüre aus der hervorgeht, welche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten es für Schlaflosigkeit gibt (ich schnarche nicht)? Ich bin 52 Jahre alt und konnte immer schon schlecht einschlafen. Mittlerweile ist es so, dass ich maximal 2 Stunden durchschlafe und keine Nacht länger als 3 Stunden schlafe (seit 2 Monaten). Hoggar night hilft nicht mehr.

    Wenn ich schlafe, befinde ich mich fast ausschließlich in der Traumphase, wobei ich weiß, dass ich träume, also bin ich auch nicht ganz „weg“. Ich schlafe schlecht ein und durchschlafen kann ich gar nicht mehr. Ich werde ständig wach und stehe dann auch oft mehrmals auf.

    Meine Blut- und Schilddrüsenwerte sind in Ordnung. Ich nehme auch Wechseljahrshormone. Wenn ich nachmittags von der Arbeit nach Hause komme fühle ich mich jeden Tag so, als ob ich von einer langen, anstrengenden Reise komme und habe zu nichts mehr Lust. Ich habe auch keine neuen Probleme.

    Ich merke, dass ich demnächst einfach nicht mehr kann. Ich muss im xxxxxx Protokoll führen und habe jedesmal Angst, dass ich es nicht packe.
    Kennen Sie eine Selbsthilfegruppe in xxxxxxxxxxx?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Mit freundlichem Gruß
    Name der Radaktion bekannt
  • Immer nur müde, immer nur schlafen.
    Ich könnte von Morgens bis Abends schlafen, das war doch früher nicht so!

    Dabei stehe ich ja gar nicht mehr im Berufsleben und großen körperlichen Anstrengungen muss ich mich doch nicht mehr unterziehen und richtigen Stress im eigentlichen Sinne habe ich garnicht mehr.

    Aber trotzdem fühle ich mich schlapp, kaputt und habe zu nichts mehr Lust. Ich könnte förmlich im Stehen einschlafen. Manchmal, wenn unsere drei Enkelkinder bei uns sind, 3, 5 und 7 Jahre alt, dann liege ich schlafend auf dem Sofa und alle drei spielen und toben um mich herum. Ich merke von alledem überhaupt nichts.

    So kann das doch nicht weiter gehen, irgend etwas stimmt doch nicht mit dir sagt meine Frau. Du schnappst Nachts so komisch nach Luft, gehe doch mal zum Arzt.

    Ab Min. 1:00 in diesem Video:
    Du schnappst Nachts so komisch nach Luft

    "Ich gehe ja sooo gerne zum Arzt " entgegne ich. Aber es nützt ja alles nichts, so geht es nicht weiter. Also lasse ich mich auf den Kopf stellen und wandere von einem Arzt zum anderen, aber keiner findet eine richtige Ursache für mein dauerndes Müdesein.
    So erging es mir 1994. Redaktion Schlafapnoe e. V. Udo Bertram

    Dann schickt mich mein Hausarzt zum Pneumo- logen (Lungenfacharzt). Als ich dem Arzt meine Beschwerden schildere, weiß der wahrscheinlich schon Bescheid. Schnarchen Sie beim Schlafen fragt er mich. Ja und wie , gebe ich zu und er gibt mir ein Gerät mit nach Hause, das meinen Schlaf überwachen soll und eventuelle
    Atemaussetzer aufzeichnet.

    Und so stellt sich heraus, das ich fast 40 Sekunden Atemstillstand in der Nacht habe und das viele Male bis zum Morgen. Es ist also kein Wunder, das ich tagsüber wie gerädert und kaputt bin. " Obendrein " sagt der Arzt " ist das sehr gefährlich und kann zum Schlaganfall und Herzstillstand führen ".

    Oh------------jetzt wird mir doch etwas anders.
    Wenn das so gefährlich ist: was kann ich denn dagegen tun ? Ich werde Sie im Schlaflabor anmelden und da wird man Sie zwei Tage lang überwachen, sagt der Arzt.

    Ich werde an unzähligen Kabeln angeschlossen und mein Schlaf wird noch mit einer Video- Kamera überwacht. Das geht von abends halb zehn bis morgens um sieben. Es sieht alles sehr gefährlich aus. Ist es aber nicht und tut auch nicht weh!

    Im nachhinein war es der beste Schritt den ich machen konnte. Meine Beschwerden waren damit natürlich nicht beseitigt, aber es konnte etwas dagegen getan werden.

    Besagte Atemaussetzer kommen wirklich vom Schnarchen und dieses muss unbedingt unterbunden werden. Ich bekam vom Krankenhaus ein Gerät in der Größe eines Schuhkartons mit nach Hause, dass mittels leichter Luftzufuhr durch eine Atemmask, das Schnarchen verhindert und somit eine gleichbleibende
    Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff gewährleistet.

    Das sieht jetzt nicht gerade toll aus und könnte für empfindliche Menschen unangenehm sein. Aber sie muß ja nur Nachts angelegt werden und ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt und schon nach kurzer Zeit war ich wie ausgewechselt.

    Ich bin nicht mehr müde und die Angst einen Schlaganfall zu bekommen wegen der Atemstillstände Nachts, brauche ich nun auch nicht mehr zu haben.

    Also hat sich das ganze Prozetere wirklich gelohnt und ich kann jedem Schnarcher mit ähnlichen Symptomen nur raten sich diesbezüglich durchchecken zu lassen!
    Ich habe heute wieder einen Elan als wäre nie etwas gewesen. Im anderen Fall hätte ich mich auch nie aufraffen können diesen Bericht zu schreiben.

    Ich sage mir jetzt täglich: "Besser nachts eine Maske auf der Nase, als eventuell
    einen schweren körperlichen Schaden zu erleiden."
    Mit freundlicher Genehmigung von klauswido Was ich in der Freizeit mache: Sozialberatung ( Caritas) Enkel sitten und schreiben.
 

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